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Fortbildung

Wer im Berufsleben voll durchstarten will braucht nicht nur eine fundierte Ausbildung, sondern ebenso müssen die erworbenen Fähigkeiten erneuert und erweitert werden. Einige Weiterbildungen werden auch direkt vom Arbeitgeber verlangt, aber es kann nie schaden, auch selbst welche zu initiieren. Aber es gibt Unterschiede, was das lebenslange Lernen angeht. Und vor allem stellt sich die Frage: Was ist eine Fortbildung überhaupt.

Die Fortbildung ist ein spezialisierter Bereich der Weiterbildung. Es setzt an erworbene Fähigkeiten und Kenntnisse an und zielt darauf ab eine überprüfbare und bescheinigte Qualifikationen den beruflichen Erfolg zu fördern. Die Fortbildung ist also stärker reglementiert, als eine Weiterbildung und beinhaltet auch Lernkontrollen und Prüfungen. Für die Prüfungen und Qualitätssicherungen sind verschiedene Kammern zuständig.

Auch innerhalb der Fortbildung gibt es Unterschiede. So gibt es die Aufstiegsfortbildung, welche es zum Ziel hat eine höhere Qualifizierungsebene innerhalb des erlernten Berufs zu erreichen. Ein Beispiel ist die Meisterprüfung. Durch diese Aufstiegsfortbildungen kann man anschließend Aufgaben mit umfangreicherem Verantwortungsbereich und dem entsprechend höherer Vergütung übernehmen.

Die Anpassungsfortbildung ist ein anderer Teilbereich. Hier werden Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt, die nur außerhalb des praktischen Berufsbereichs erlernt werden können. Diese sind aber für die Konkurrenzfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt unerlässlich. So werden zum Beispiel Computerkenntnisse und technische Neuerungen in Anpassungsfortbildungen vermittelt.

Eine Sonderform ist die Umschulung, welche das Umlernen in einen völlig neuen Beruf ermöglicht. Entscheidend ist hier natürlich, ob durch die Umschulung die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert werden. Klassische Gründe für eine Umschulung sind Erkrankungen, Arbeitslosigkeit und auch Veränderungen am Arbeitsmarkt.